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Fingerhut, Bilsenkraut & Co

Giftpflanzen

Einige Pflanzen bilden Giftstoffe aus, um sich vor Fraß oder vor Befall (Viren/Bakterien/Pilzen) zu schützen. Außerdem entstehen manche Giftstoffe als Abfallprodukte des Stoffwechsels der Pflanzen. Pflanzengifte und Giftpflanzen können die Gesundheit schädigen. Pflanzengifte sind sekundäre Pflanzenstoffe und gehören unterschiedlichen Stoffgruppen an. Z. B. Alkaloide in Eisenhut und Kartoffeln, Herzglycoside in Fingerhut und Maiglöckchen, Saponine in Rosskastanien oder Ätherische Öle in Eibe. Die Giftwirkung hängt von unterschiedlichen Faktoren ab: -von der Art und Menge des Stoffes -wie der Giftstoff aufgenommen wird (Mund, Haut, Atmung) -und von der persönlichen Empfindsamkeit Generell sind Pflanzenvergiftungen relativ selten. Und grundsätzlich gilt: Keine Pflanze ist giftig, denn man muss sie ja nicht essen oder berühren!


Die größte Gefahr besteht in der Verwechslung. Insb. Doldenblütler ähneln sich sehr. Deswegen ist Pflanzenkunde beim Sammeln äußerst wichtig. Falls du irgendwelche Zweifel hast, lass die Pflanze stehen und erfreue dich an ihrer Erscheinung. Selbst als ausgebildete Kräuterpädagogin oder Drogistin kommt es vor, dass wir die Kräuter stehen lassen, da wir uns nicht ganz sicher sind. Als Veranstalter sind wir unserer Verantwortung gegenüber unseren Teilnehmern äußerst bewusst. Deswegen wird in JEDER Veranstaltung Kräuterwissen vermittelt. Besonders in den Kräuterwanderungen erhaltet ihr praktisches Wissen zum Erkennen, Unterscheiden und Sammeln von Wildkräutern.


Aus oben genannten Gründen verwenden wir keinerlei Giftpflanzen in unseren Veranstaltungen. Eibe räuchern? Nein, das wird es bei uns nicht geben! Erkennen und Wissen steht hier im Vordergrund. Manchmal kann es auch einfach schön sein, sich „nur“ die Blütenpracht anzuschauen. Nachhaltiger ist es auf jeden Fall.


Deine Erika & Olga


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